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Erstellt am: 22.08.2018

Achatschnecken (Achatina Fulica)

Die Schnecken sind am 19.06.2018 geboren und dürfen Ende September ausziehen.

Herkunft: Ostafrika
Lebenserwartung: - 7 Jahre
Größe: bis zu 15 cm (Gehäuse)
Geschlechtsreife: ab dem 5.-6. Monat
Gelegegröße: bis zu 500 Eier (4-5mm groß)

Die Achatschnecke oder auch gerne Afrikanische Riesenschnecke genannt , lebt gerne in tropischen oder feucht-subtropischen Gebieten. Es gibt verschiedene Arten, die alle unterschiedliche Haltungsansprüche an ihren Lebensraum haben (z.Bsp. Temperatur und Luftfeuchtigkeit).

Ihre Ernährung besteht zum größten Teil aus planzlicher Nahrung doch auch Aas steht auf ihrem Speiseplan.

Das Schneckenhaus besteht neben Horn und Perlmutt hauptsächlich aus Kalk, welchen die Schnecken in freier Natur aus der Erde oder den Pflanzen beziehen. Diesen benötigen sie ausserdem für die Reparatur des Hauses, der Eierproduktion und für die Bildung des Kalkdeckels für den Winterschlaf.

Achatschnecken sind Zwitter, d.h. sie haben beide Geschlechtsorgane. Die Paarung findet meist in der Nacht statt. Der Paarungsakt kann mehrere Stunden dauern. Nach ca.2-4 Wochen werden die Eier abgelegt. Hierzu gräbt die Schnecke ein Loch in die Erde. Die Gelegegröße kann bis zu 500 Eier betragen.

Die Achatina Fulica gibt es in 4 Farbschlägen:

White Jade – heller Fuß und braunes Gehäuse

Vollalbino – heller Fuß und gelbliches Gehäuse

Wildfarben – dunkler Fuß und braunes Gehäuse

Rodatzii – dunkler Fuß und gelbliches Gehäuse

Haltung:
Keine Einzelhaltung!
Schnecken brauchen stets Artgenossen. Eine Haltung von mindestens 3 Tieren ist zu empfehlen.

Aquarien oder Terrarien eignen sich beidermassen gleich. Da die Schnecken schnell wachsen und bis zu 15 cm groß werden können, sollte das Becken bei einer Haltung von 3 -5 Tieren eine Mindestgröße von 80x40x40 cm haben. Auch hier gilt je größer desto besser.

Der Standort sollte gut gewählt werden und vor Sonneneinstrahlung geschützt sein.
Eine Beleuchtung ist nicht notwendig. Wenn dann sollte sie ausserhalb des Beckens angebracht werden, da die Schnecken sich sonst verbrennen können.

Die Temperatur sollte tagsüber 23-25 Grad haben (Nachts 22°C).

Die Luftfeuchtigkeit 75-80 %, hierfür kann man täglich 1-2 x das Becken besprühen.
Meist reicht die Zimmertemperatur aus. Schwanken die Temperaturen im Raum stark, sollte an der Rückwand des Beckens eine Heizmatte befestigt werden.

Einrichtung:
Als Bodengrund reicht normaler Terrarienhumus (Briketts zum aufquellen) welcher mit 95%igem kohlensaurem Kalk vermischt wird*.

Die Erde sollte mindestens 10 cm hoch sein (gerne mehr), da Schnecken sich gerne eingraben.

Kletter und Versteckmöglichkeiten (Tote Hölzer, Blumentöpfe aus Plastik, Kork), sowie Pflanzen (Zimmerbambus, Farne und Bromelien) dürfen in keinem Becken fehlen. Moos (aus dem Fachhandel) wird ebenfalls gerne angenommen und schafft zusätliche Feuchtstellen.

Achtung: vor den Einsetzen der Pflanzen muss deren Erde entfernt werden, da diese meist gedüngt ist.

Da die Schnecken durchaus mal von der Decke abstürzen, sollte auf Steine , Ton-oder Steinschalen/Häuser bei der Einrichtung verzichtet werden.

Da Schnecken trinken und gerne ausgiebig baden, darf eine Wasser schale nicht fehlen. Am Besten eignen sich Pflanzuntersetzer aus Plastik.

*Wer es etwas anders möchte: Walderde (aufgekalkt) eignet sich auch als Bodengrund. Hier fühlt sich auch das „Bodenpersonal“ (Asseln, Springschwänze oder Regenwürmer) wohl und hilft bei der Auflockerung des Bodens und gleichzeitig der Reinigung des Beckens.


Futter:
Auf den Speiseplan gehören Blattsalate (Kopfsalat, Feldsalat, Chicoree), Gurke, Zucchini, Löwenzahn,Vogelmiere, Tomate, Süßkartoffel, Karotten, Paprika.
Auch Obst wird gerne genommen , z.Bsp. Apfel, Birne, Banane, Mango, Papaya, Erdbeeren.
Frisches Laub (z.Bsp. Buche, Eiche, Haselnuss) ergänzen den Speiseplan
Tierisches Eiweiss in Form von Gammarus (Bachflohkrebse) oder aufgeweichte Schildkrötensticks sollte alle 2 Wochen gefüttert werden.
Ganz wichtig ist die Zugabe von Kalk. 1-2 Sepiaschalen sollten stets zur Verfügung stehen.

Fortpflanzung:
Achatschnecken werden meist mit 5-6 Monaten geschlechtsreif. Nach der Paarung verstecken die Schnecken ihre Gelege gut in der Erde. Es empfiehlt sich deshalb, regelmässig den Bodengrund nach den Eiern abzusuchen. Oftmals lassen Schnecken ihre ersten Eier einfach „mal hier,mal da“ im an der Oberfläche fallen.
Die Achatina Fulica gehört zu den „legefreudigen“ Arten. Ihre Gelege enthalten in der Regel 100-500 Eier.
Je nach Haltungsbedingungen variiert die Schlupfdauer zischen ein und drei Wochen.
ACHTUNG: Die Gelege oder auch unerwünschte Schneckenbabies müssen VOR der Entsorgung eingefrohren werden. Das Verbringen von Gelegen oder geschlüpften Tieren in die Natur kann großen Schaden anrichten und ist strengstens untersagt.

Umgang:
Niemals am Haus ziehen oder drehen um eine Schnecke in die Hand zu nehmen. Auch wenn die Tiere ein stabiles Gehäuse und einen muskulösen Weichkörper haben, ist die Verbindung zwischen beiden äusserst empfindlich. Schnecken haften öfters an der Decke des Beckens oder am Rand. Um ihr eigenes Gewicht zu tragen benötigen sie eine hohe Saugkraft. Lassen sie sie hängen oder befeuchten sie ihre Hände und umfassen mit der einen Hand das Gehäuse und lösen mit der anderen Hand vorsichtig den Weichkörper von der Scheibe.

Da Schnecken ihre Augen an der Spitze der Fühler haben, sollte sie nicht direkt drauf fassen.

Bitte die Tiere nicht abduschen weil sie dreckig sind und auf keinen Fall fallen lassen, da das Haus brechen kann.

Kinder sollten an die Schnecken sorgsam herangeführt werden und nur im Beisein der Eltern die empfindlichen Tiere auf die Hand nehmen.

Krankheit:
Es gibt sehr wenig Literatur über Krankheiten von Achatschnecken. Auch findet man nur wenige Tierärzte, die Schnecken behandeln können. Hier empfiehlt es sich Rat in einigen Schneckenforen einzuholen.
Einige Dinge kann man aber auch im Vorfeld schon überprüfen.
Wie ist die Luftfeuchte und Temperatur? Wurde der Bodengrund geändert? Ist Schimmel im Becken? Oder sind unerwünschte Mitbewohner unterwegs? Ist die Kalkzufuhr ausreichend.

Anzeichen, das es einer Schnecke nicht gut geht können sein:

Weites Zurückziehen ins Gehäuse, das Tier frisst schon länger nicht mehr, ein Tier stürzt vermehrt von den Seitenwänden oder der Decke ab, das Haus ist brüchig.
Achtung: Einige Tiere halten Trockenruhe. Hierzu verschliessen sie ihr Haus mit einem Kalkdeckel. Die Trockenruhe kann durchaus mehrere Monate dauern.

Kleinere Verletzungen am Haus können Schnecken bei ausreichendem Angebot von Kalk selber reparieren. Bei größeren Schäden muss das Haus getaped werden.
Manche Schnecken sterben langsam und qualvoll. Lassen sie das Tier nicht leiden.Legen sie es in einem geschlossenen Behälter über nacht ins Gefrierfach.

Empfehlungen:
www.ueber-die-schneck.de



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