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Erstellt am: 08.08.2015

Balou

Rasse: Türkisch Angora
Alter: genaues Alter unbekannt, ca. 13 - 14 Jahre
Farbe: weiß (mit blauen Augen)
Geschlecht: männlich, kastriert
Bei uns seit: 02.11.2008
Abgabegrund: Aggression
Besonderheiten: Balou ist taub
Charakter: Balou braucht besonders katzenverständige Menschen

Balou wurde bereits Ende 2008 bei uns abgegeben. Da war er ca. 7 Jahre alt.
Einige Vermittlungsversuche gingen im Laufe der Zeit leider schief – offensichtlich waren die richtigen Menschen für Balou noch nicht dabei.
Inzwischen ist er etwa 13 – 14 und hat damit fast die Hälfte seines Lebens im Tierheim verbracht.
Für ihn suchen wir eine Nadel im Heuhaufen - und nicht nur „irgendeine Nadel“, sondern eine ganz besondere ;o)
Aufgrund seines Handicaps -er ist taub-, seiner individuellen Vorgeschichte und seiner persönlichen Erfahrungen agiert und reagiert Balou anders als andere Katzen. Er wird sehr schnell, und aus bisher nicht immer eindeutig erkennbaren Gründen, offensiv aggressiv.
In sein Einzelzimmer im Tierheim trauen sich einige Pfleger nur hinein, wenn er im geschlossenen Korb sitzt.
Andere Menschen kommen hingegen vergleichsweise gut mit ihm zurecht. Eine Kollegin hat sich so gut auf ihn eingestellt, dass sie ihn auf den Arm nehmen darf (siehe Foto).

Balou ist ein besonderer und sehr schwieriger Fall, für den besondere Bedingungen erfüllt sein müssen. Das optimale neue Zuhause für ihn sieht wie folgt aus:
- Die Wohnung bietet viel Platz auf mehrere Zimmer verteilt.
- Alle Zimmer der Wohnung sind ganz besonders katzengerecht mit Kratzbäumen, Rückzugsorten, Toiletten, etc. eingerichtet.
- Alle Zimmer verfügen über eine Tür, damit man sich (Mensch und Kater, egal wer gerade wo ist) im Fall der Fälle durch das Schließen einer Tür aus den Augen gehen kann, um ein zu hoch geratenes Erregungslevel wieder zu beruhigen.
Balou´s Erregungslevel scheint in direktem Zusammenhang mit seinen aggressiven Ausbrüchen zu stehen.
- Die Wohnung ist so geschnitten, dass es keine engen Passagen wie z. Bsp. lange, schmale Flure gibt, an denen man ggf. ungewollt dicht aneinander heran müsste, um den Aufenthaltsort zu wechseln.
- Es ist ein Einzelpersonenhaushalt. Kinder sind nicht vorhanden und auch nicht vor Balou´s Ableben geplant.
- Im Haushalt leben keine Artgenossen und keine anderen Tiere.
Balou hat Zeit seines Lebens ohne Artgenossen (und andere Tiere) gelebt und weiß deswegen höchstwahrscheinlich gar nicht wie man in der eigenen Sprache mit Seinesgleichen kommuniziert. Eine Erst-Vergesellschaftung in seinem Alter würde ihn zudem höchstwahrscheinlich überfordern – wobei Artgenossen (und andere Tiere) mit seinem Aggressionsproblem sicherlich auch überfordert wären.
- Für evtl. Notfälle und während der besonders behutsamen, langsamen Heranführung an das neue Zuhause, um ihn mit dem Revierwechsel nicht zu überfordern, ist ein dauerhaftes eigenes, großes Zimmer für Balou vorhanden, welches er unter Umständen auch länger ausschließlich bewohnen kann.
- Die Wohnung ist entweder sehr gut schallisoliert oder verfügt über eine extrem tolerante Nachbarschaft.
Da Balou taub ist, hört er sich selbst nicht. Und aufgrund dessen kann er durchaus sehr laut Miauen, oder in aggressiven Momenten auch ziemlich laut schreien.

Spätestens jetzt ist deutlich erkennbar: Balou ist wirklich speziell. Aber er braucht nicht nur ein besonderes Umfeld, sondern auch einen besonderen Menschen. Dieser Mensch ist im Optimalfall ganz besonders katzenverständig. D. h.:
- er ist in der Lage Balou´s kätzische Signale (Körpersprache, Mimik und zum Teil Lautsprache) zu erkennen, richtig zu deuten und angemessen, in für Balou verständlicher Weise darauf zu reagieren,
- er ist in der Lage ständig einen Blick auf Balou´s Stimmung zu haben und (potenziell) aggressive Situationen mit eigener defensiver Körpersprache zu deeskalieren,
- er lässt sich von aggressiven Ausbrüchen nicht einschüchtern, bleibt ruhig und beherrscht und nimmt nichts übel oder persönlich,
- er ist sich ständig bewusst, dass Balou taub ist und fasst ihn daher nicht ohne Vorwarnung an, taucht plötzlich in unmittelbarer Nähe zu ihm auf oder erschreckt ihn auf sonstige Weise, sondern macht sich sicherheitshalber – und weil es einfach viel freundlicher ist – immer erst mit gebührendem Abstand bemerkbar,
- er ist nicht ständig außer Haus, denn trotz seines Aggressionsproblems wünscht und benötigt Balou phasenweise intensiven Sozialkontakt.

So, wo ist nun die Nadel im Heuhaufen für unseren Balou? Können und möchten Sie all das bieten, was hier beschrieben wird? Dann kommen Sie doch einfach mal auf einen ersten Besuch und für ein Beratungsgespräch vorbei!




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